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Spielecke

Geistersuppe

In dem Kinofilm „das Spukschloss im Spessart“ konnten die Geister immer nur so lange auftreten, wie ihr Vorrat an „Geisterbräu“ hielt. Nach einiger Zeit schlafften sie ab und mussten erst einen neuen Löffel aus dem großen Suppentopf schöpfen…

So ist das auch bei diesem Nachtspiel. Zum Beispiel: Rechts vom Walweg, den die Gruppe entlang marschiert, ist das Gebiet der Geister. Die kommen ab und zu in die Nähe des Wegs, um die Wanderer zu foppen. Diese dürfen die Geister auch verfolgen; denn spätestens alle 15 Minuten müssen sie Heim an den Supentopf, um sich aus der Geistersuppe wieder neue Kraft zu holen. Den Suppentopf (vielleicht mit einem tollen Fruchtsaft Mix) wird permanent von zwei Geistern bewacht. Die anderen dürfen zum spuken raus.

Verfolgt werden Geister am besten zu zweit. Schaffen es nun zwei Verfolger, den Topf mit der Geistersuppe zu erreichen (jeder echte Geist versucht, seine Verfolger auf eine falsche Fährte zu locken – wenn er sie bemerkt), dann dürfen die zwei auch von der Suppe kosten – und werden selbst zu Geistern. Ein paar Reserve umhänge liegen bereit, und so vermehrt sich die Zahl der Geister, bis auch der letzte Wanderer den geheimnisvollen Ort gefunden und sich gestärkt hat.

Quelle: „Spiele drinnen und draußen“, Dietmar M. Woesler, Ravensburger Buchverlag 1987, S.203